Hautprobleme durch zu viel Desinfektion

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Seit Beginn des Jahres desinfizieren wir uns zunehmend die Hände, um mögliche Erreger abzutöten und auch unsere Mitmenschen vor Ansteckung zu schützen. Doch zu viel Desinfektionsmittel oder exzessives Händewaschen bringen gar nicht unbedingt den gewünschten Effekt. Wie aber nutzt man Desinfektionsmittel richtig, beugt Hautproblemen durch Desinfektionsmittel vor oder beruhigt gereizte Haut? Das und mehr haben wir für Sie zusammengetragen.  


Zu viel und falsche Desinfektion führt zu Hautproblemen  

Grundsätzlich kommt es bei Desinfektionsmitteln auf das richtige Maß an, und darauf, den Händen und der Haut nicht zu viel des Guten zuzumuten. Denn bestimmt kennen auch Sie den Spruch: das Gegenteil von gut ist gut gemeint. Insbesondere im Winter ist es schwierig einzuschätzen, wie viel Pflege und Desinfektion notwendig sind, da sich gerade in der kalten Jahreszeit Keime und Erreger gern verbreiten. Geschlossene Räume und Heizungsluft, aber auch beißende Kälte draußen strapazieren dann die Haut. Und nun gilt es zusätzlich, sich vor einem hochinfektiösen Virus zu schützen.  

○ Aggressives Desinfektionsmittel  

Einer der Gründe dafür, dass Desinfektionsmittel aggressiv auf die Haut wirken und die Hände trockener werden lassen und auch für Reizungen sorgen können, ist der hohe Alkoholgehalt, der die effektive Reinigung ermöglicht. Aber: der Alkohol entzieht der Haut Feuchtigkeit und Fette und lässt sie so spröde werden. Besonders damit zu kämpfen haben Angestellte in medizinischen Berufen, aber auch Friseure und Reinigungskräfte. Wenn die Haut beim Desinfizieren brennt, ist das ein Zeichen dafür, dass bereits eine Hautschädigung vorliegt, die sich auf das häufige Desinfizieren zurückführen lässt. Im schlimmsten Fall entwickelt sich ein Abnutzungsexzem, das an allen Teilen der Hand auftreten kann. Symptome von Hautschäden durch Desinfektionsmittel wie dem Exzem sind starke Trockenheit, Rötung und Juckreiz. Wenn Sie diese Symptome bemerken, ist die Abklärung durch einen Arzt ratsam.  

○ Desinfektionsmittel und Händewaschen  

Einer der häufigsten Fehler, wenn es um Hauthygiene und Desinfektion geht, ist die Hände nach dem Desinfizieren zu waschen. Eine größere Schädigung kann man der Haut tatsächlich kaum zufügen. Sie entsteht dadurch, dass das Desinfektionsmittel Fette aus der Haut löst und sie nicht wieder eingerieben werden können, sondern durch das Waschen abgespült werden. Auch, wenn die Hände zuerst gewaschen und dann desinfiziert werden, bringt das keinen zusätzlichen Nutzen, weil die Wirkung des im Desinfektionsmittel enthaltenen Alkohols beeinträchtigt wird. Also machen Sie am Besten das eine oder das andere. Eine Kombination von Händewaschen und Desinfizieren ist leider eher kontraproduktiv.  

○ Zuviel Desinfektion - schlecht für die Haut! 

Häufiges Desinfizieren bedeutet gerade aktuell ein Gefühl von Sicherheit, die allerdings trügerisch ist. Es kommt bei einer ausgeglichenen Hauthygiene auf punktuelles Desinfizieren in den richtigen Momenten an, statt auf die Quantität dessen. Eine intakte, gesunde Haut ist übrigens auch ein Faktor beim Infektionsschutz. Denn Erreger und Viren werden nicht nur per Tröpfcheninfektion übertragen, sondern können auch über geschädigt Stellen oder offene Wunden in der Haut in den Körper gelangen. Und das lässt sich schließlich gut verhindern, wenn man seine Hände planvoll pflegt. Was muss man also tun, um zu verhindern, dass Desinfektionsmittel schädlich wirken? 

 5 Tipps für entspannte Hände trotz Desinfektionsmittel  

Damit Sie nie wieder trockene Hände bekommen und damit Hautschäden durch Desinfektionsmittel bei Ihnen gar nicht erst vorkommen, haben wir hier fünf Tipps für die Pflege Ihrer Hände.  

○ Höchstens 10 Mal Hände Waschen 

Photo by curology on Unsplash

Studien haben gezeigt, dass Personen die sich im Winter 6 bis 10 mal am Tag die Hände waschen, seltener erkältet waren. Personen, die sich öfter die Hände wuschen, hatten dabei keinen Vorteil. Eher wäre öfteres Händewaschen zu viel des Guten. Wichtig ist darauf zu achten, dass auch die Fingerzwischenräume gut eingeseift und die Seife anschließend gut abgewaschen wird. Laut Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZGA) sollten in sieben Situationen die Hände gewaschen werden: nach dem Nachhausekommen, vor und während des Kochens oder sonstiger Essenszubereitung, vor jeder Mahlzeit, nach dem Toilettengang, Naseputzen, Husten und Niesen, vor und nach dem Kontakt mit kranken bzw. infektiösen Personen, nach dem Kontakt mit Tieren. Die Hände sollten übrigens eher mit kaltem als mit heißem Wasser gewaschen werden, da heißes Wasser die Schutzschicht der Haut stärker strapaziert.

 ○ Das richtige Desinfektionsmittel  

Auf der Suche nach einem passenden und schonenden Desinfektionsmittel sollten Sie auf die Inhaltsstoffe des Produktes achten. Natürliche Inhaltsstoffe wie z.B. Teebaumöl, das auch häufig in Naturkosmetik verwendet wird, wirkt zum Beispiel beruhigend auf die Haut. Auch die Formulierung unseres duftenden Desinfektionsmittels greift auf Teebaumöl zurück. Zusätzlich verwenden wir einen exklusiven Pflegewirkstoff, der den Alkoholgehalt ausgleicht. Schauen Sie in unserem Onlineshop Swiss Premium Cosmetics vorbei und testen Sie unser hautschonendes Desinfektionsmittel.  

○ Weniger Seife mehr Desinfektion 

Photo by matthew tkocz on Unsplash

Wussten Sie schon, dass auch Seife austrocknend wirken kann? Wenn Sie beim Aussuchen darauf achten, dass sogenannte rückfettende Wirkstoffe in dem Produkt enthalten sind, werden Ihre Hände es Ihnen danken. Auch zu Beachten sind die enthaltenen Fette wie Kokosfett, Olivenöl oder Palmöl. Finger weg von Seifen mit der Zutat Sodium tallowateDahinter verbirgt sich tierisches Fett, das aus Schlachtabfällen hergestellt wird. Hochwertig sieht definitiv anders aus.

Der PH-Wert von Flüssigseifen liegt mit fünf übrigens in der Regel näher an dem natürlichen PH-Wert der Haut als der Wert von festen Seifen, der sich zwischen neun und zehn bewegt. Daher raten wir zu Flüssigseifen, allerdings auch hier einem sparsamen Gebrauch. Lieber selten desinfizieren als zu oft Händewaschen.

 ○ Schmuck abnehmen

So schön Schmuck auch ist - besonders Ringe gelten als regelrechte Keimherde, da sich sie sich vor allem darunter explosiv vermehren. Feuchtigkeit befeuert diesen Prozess. Deswegen gilt auch bei Eheringen: regelmäßig abnehmen und säubern und außerdem darauf achten, dass sich darunter beim Tragen keine Feuchtigkeit bildet.

○ “Saubere” Hände nur desinfizieren 

Photo by engin akyurt on Unsplash

Wenn Sie gerade ein Beet umgegraben, mit Ihrem Kind im Sand gebuddelt oder etwas getöpfert haben, ist Händewaschen unumgänglich. Bei Händen, die mit bloßem Auge sauber aussehen, reicht auch ein Klecks Desinfektionsmittel. Wie immer sollte es nicht zu viel sein, um Hautschäden durch Desinfektionsmittel vorzubeugen. 

Was rät die Wissenschaft?

Zusätzlich zu diesen Tipps haben wir noch ein paar vorbeugende Maßnahmen für Sie. Damit nämlich Hautreizungen gar nicht erst entstehen, sollten Sie beim Putzen und Spülen Gummihandschuhe tragen, da Säuren und Laugen gleichermaßen die Haut angreifen. Allerdings sollten auch die Handschuhe nicht zu lange angewendet und die Hände vorher gründlich abgetrocknet werden. Waschen Sie außerdem Ihre Hände nicht unnötig lang.  

Sollten ein anhaltendes Brennen oder sogar Schmerzen vorliegen, dann ist es besser einmal zu viel zum Arzt zu gehen, um ein Exzem oder eine andere Hautschädigung frühzeitig zu erkennen und behandeln zu können.  

Wenn Sie anfällig für Neurodermitis sind, sollten Sie definitiv zu Desinfektionsmitteln mit Alkohol greifen, aber möglichst wenig davon verwenden. Beim Händewaschen ist heißes Wasser keine gute Wahl, denn die Hitze kann die Neurodermitis noch verschlimmern 

Bestes Desinfektionsmittel für gereizte Hände   

Vergleichen Sie nun die verschiedenen Desinfektionsmittel, können Sie sich ein differenzierteres Bild von der Qualität machen. Um unseren Kunden nicht nur ein gutes und sicheres Gefühl zu geben, sondern auch eine gepflegte Haut zu ermöglichen, haben wir ein Hygienegel entwickelt, das desinfiziert, einen frischen Duft mitbringt und die Haut zeitgleich beruhigt. Damit brauchen Sie nur ein Produkt, um Keimen und Erregern den Garaus zu machen. Zugleich sorgt unsere hautschonende Formulierung für ein sanftes Hautgefühl. Probieren Sie es einfach aus.  

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